Herzlich willkommen auf dem Homepage von Schaurte Intern

Update vom 25.6.2012

Am Freitag, 15.6.2012 hat der Kölner "Express" einen Artikel über die Webseite unserer Schülerinitiative "Schaurte Intern" veröffentlicht. Schaurte Intern blickt hinter die Kulissen des Deutzer Gymnasiums Schaurtestraße, Köln. Über die unerwartete Werbung durch den Express-Artikel haben wir uns sehr gefreut, auch wenn der Artikel selbst schlecht recherchiert und einseitig aufgezogen war. Daher trotzdem: Vielen Dank dafür! Innerhalb kürzester Zeit gab es zehntausende Zugriffe, was uns völlig unvorbereitet getroffen hat. Leider hat die extrem hohe hohe Zahl von Zugriffen auf unsere Seite und ein Hackerangriff/technischer Defekt unseren ausländischen Server zusammenbrechen lassen, so dass wir gegenwärtig leider nur diese Notpräsenz aufrecht erhalten können. Da dem technischen Einbruch die Daten auf dem Server zum Opfer gefallen sind, müssen wir uns noch eine Weile mit dieser Notpräsenz begnügen, da die Sicherungsdaten im Ausland abgelegt und derzeit nicht verfügbar sind. Wir arbeiten an der vollständigen Rekonstruktion und bitten um Geduld.  

Wir beabsichtigen aus den genannten Gründen auch, den ohnehin geplanten Umzug der Seite auf Facebook vorzuziehen. In Kürze werden Sie unser Angebot unter Schaurte-intern daher auch auf Facebook finden, einem wesentlich moderneren, zeitgemäßen Medium, das wir schon lange zum Einsatz bringen wollten!

       Richtigstellung zum Express-Artikel vom 15.6.2012                      

Der Express berichtet am 15.6.2012 in einer entstellenden, verdrehenden und aufbauschenden Art über die Aktivitäten von "Schaurte Intern", die wir an dieser Stelle richtig stellen wollen. Der Autor Schreibt: Unfassbar: Sogar für den Streich einer Schülerin, die an die Tafel „morgen Amoklauf“ schrieb und damit einen Alarm auslöste, machen die Ex-Schüler den Direktor verantwortlich. Offenbar hat Express-Autor OLIVER MEYER unsere Homepage nur flüchtig gelesen und diese nicht richtig verstanden. Oder nicht verstehen wollen, was der einseitigen Tendenz des Artikels entspricht. Den zitierten Amokalarm am Gymnasium Schaurtestraße betrachten wir nicht als "Streich", wie es OLIVER MEYER tut, sondern als dummen, gefährlichen Eingriff in das Schulleben. Die Tat der Schülerin verurteilen wir aufs Schärfste. Entsprechend haben wir es auch dargestellt. Wir sind jedoch der Meinung, dass die Schulleitung mehrere Tage im Tiefschlaf verbracht und die Polizei viel zu spät verständigt hat und deswegen ein ganzer Tag Unterricht ausgefallen ist, weil verängstigte SchülerInnen zu Hause geblieben sind, als sich die Amoklaufankündigung tagelang über "Facebook" verbreitete, während die Schule gar nichts tat. Die Schule hätte die Polizei sofort verständigen müssen, und einer Panik aktiv entgegen arbeiten. Genau das ist aber nicht geschehen. Legt man die üblichen Lehrergehälter zu Grunde, kommt die Untätigkeit der Schulleitung und der daraus resultierende unnötige Unterrichtsausfall den Steuerzahler sehr teuer zu stehen, und zwar mit einer fünfstelligen Summe. Das Versagen der dilettantisch agierenden Schulleitung ist ein besonderer Skandal. Dieses grottenschlechte Krisenmanagement der Schulleitung kritisieren wir, nicht mehr und nicht weniger.

Weiter ist zu lesen, dass Rolf Scheid erklärt, er sei als als Alkoholiker bezeichnet worden. Dass er sich selbst so nennt, überrascht uns sehr, denn das muss er wohl mit viel "Insiderwissen" zwischen den Zeilen herausgelesen haben. Dieses ohne klaren Verstand herausposaunte "Insiderwissen" hat bei uns große Heiterkeit verursacht, denn schließlich verbreitet er diese (Selbst-)Einschätzung höchstpersönlich im Express. In welcher Verfassung er bei dem Interview mit dem Express war, kann man erahnen. Dieses Eigentor lässt lässt jedenfalls tief blicken. Wir haben diesen direkten Zusammenhang so ja gar nicht hergestellt - das hat Rolf Scheid selbst getan. Vielen Dank! Zur Sache: Uns stört jedenfalls, und das haben wir in der Tat stets betont, dass es an der Schaurte nicht ein grundsätzliches Alkoholverbot gibt. Stattdessen wird bei verschiedenen Anlässen (Karneval, vor und nach Konferenzen, Festen etc.) fröhlich gefeiert, und der Alkohol fließt. Mit Billigung und führender Beteiligung des Schulleiters, der sich als führender Freund entsprechender Aktivitäten präsentiert. Das entsetzt uns. Wir setzen uns nämlich für ein grundsätzliches Alkohol-Verbot an der Schule ein, als einzig glaubwürdige Drogenprophylaxe. Wir sind der Meinung, LehrerInnen sollten mit gutem Beispiel voran gehen. Insbesondere der Schulleiter. Der macht das aber nicht, ganz im Gegenteil, und genau das werfen wir ihm vor, nicht mehr und nicht weniger.

Ferner bestreitet Autor OLIVER MEYER, dass es einen schweren Drogenfall an der Schaurte gegeben hat. Wir dagegen bleiben dabei, dass es nach unserem Kenntnisstand und nach unseren Beobachtungen jüngst einen schweren Drogenfall an der Schaurte gab. Das haben zahlreiche Schülerinnen und Schüler mitbekommen und der verdächtige Schüler der Klasse 8 wurde auch umgehend von der Schule entfernt. Dafür haben wir zahlreiche Zeugen. Die Schule bestreitet den Drogenfall, was aber üblicher Standard und somit wenig überraschend ist, weil jede Schule vermeiden will, in den Ruf zu kommen, eine "Drogenschule" zu sein. Das ist verständlich, macht die Stellungnahme der Schule aber nicht glaubwürdiger. Unsere Meldung, dass es dabei zu einem Einsatz ziviler Polizeikräfte kam, wird jedoch von der Polizei bestritten, was auch nicht verwundert, denn die Polizei, so haben wir aus Insiderkreisen vernommen, gibt grundsätzlich keine Stellungnahme dazu ab, wenn ein Drogenfall an einer Schule aufgeklärt wird. Das ist Praxis, um den "Schulfrieden" zu wahren. Man liest nämlich nie etwas über solche Polizei-Maßnahmen, obwohl es polizeirelevante Drogenfälle an Schulen immer wieder gibt, natürlich nicht nur am Gymnasium Schaurtestraße. Der Polizeisprecher hat ja auch nur spitzfindig gesagt, dass es keine größere "Drogenrazzia" gab. Das schließt aber nicht aus, dass es einen gezielten Einsatz mit gezielter Festnahme gab. Ein klares Dementi, dass es an der Schaurte gar nichts mit Drogen gab, hat der Polizeisprecher nicht abgegeben. Warum wohl? So redet man sich raus und vernebelt den Sachverhalt! Ein sorgfältiger Redakteur hätte hier zwischen Zeilen lesen können, das wollte/konnte er aber offenkundig nicht. Ein schwaches Bild vom "Express". Wir hätten uns ja an diesem "Totschweigen" im Sinne des "Schulfriedens" beteiligt, wenn es der Sache dienlich gewesen wäre. Wir wollen aber auf Missstände hinweisen, die nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden sollten: Es gibt an der chaotisch "geführten" Schule überhaupt kein Konzept, wie man mit solchen Fällen umgehen soll. Der mutmaßliche Täter ist zudem ein bekannter Problemfall, den der Schulleiter Rolf Scheid nachträglich aufgenommen hat, obwohl andere Schulen bereits abgelehnt bzw. abgewunken haben. Das Problem ist, dass Schulleiter Rolf Scheid alles und jeden aufnimmt, "was nicht bei drei auf den Bäumen ist" (Schülerspott). Man schaue sich nur in der Klasse 10/Einführungsphase um; rund die Hälfte Quereinsteiger von Haupt- und Realschule, viele offenkundige Problemfälle. Die Schaurte hat daher den traurigen Ruf, eine "Chaos-Schule" und Sammelbecken für den "übrig gebliebenen Rest" zu sein (weiterer Schülerspott: "letzte Schule vor der Autobahn"). Mit allen logischen Folgen. Das ist das Problem. Wir bleiben dabei: Weder das Dementi der Schulleitung noch das Dementi der Polizei überzeugen uns. Unter den Schülerinnen und Schülern der Schule gehen andere, drastische Einschätzungen zum mutmaßlichen schweren Drogenfall um. Das zumindest ist Fakt. Der Rest ist Meinung und Gegenmeinung. Wir bleiben dabei: Nach unserer Einschätzung gab es einen schweren Drogenfall, der Täter wurde entfernt. Es besteht jedoch weiter Aufklärungsbedarf. Wir wollen daher zu dem (vermeintlichen?) Drogenfall noch weiter recherchieren und erst dann wieder dazu dezidiert Stellung nehmen, wenn wir eine bessere Faktenlage haben.

Fazit: Express-Autor OLIVER MEYER hat auf die Schnelle kurz vor dem Wochenende einen Artikel zusammengeschustert, der vorne und hinten hinkt, auf Krawall gebürstet ist und mit falschen Behauptungen aufwartet. Hätte Express-Autor OLIVER MEYER sorgfältiger recherchiert und einmal hinter die Fassade der Schaurtestraße geschaut, wären ihm Desorganisation, Chaos und Unzulänglichkeiten aufgefallen, die in deutlichem Widerspruch stehen zu den Einlassungen des Schulleiters, dessen Standpunkt er kritiklos und einseitig übernimmt. Mit Qualitätsjournalismus hat der unausgegorene Schnellschuss des Express jedenfalls nicht zu tun.

Wir werden uns weiter um die Klärung der letzten offenen Details bemühen und hier und/oder bei Facebook unter Schaurte-intern darüber berichten!

Last but not least: Wir Schülerinnen und Schüler haben auch eine Meinung. Wir werden es uns nicht verbieten lassen, auf die Defizite und chaotische Zustände an der Schule hinzuweisen. Der Schulleiter sollte lieber die Defizite bekämpfen, und nicht die Kritik an den Defiziten! Wir wollen eine Verbesserung der Schulorganisation, nicht mehr und nicht weniger. Daher werden wir weiter die Fehler benennen. Und nur durch Fehleranalyse kann es besser werden an unserer Schule. Genau das wollen wir! Und daher werden wir uns auch nicht unsere Kritik verbieten lassen, auch wenn Rolf Scheid das gerne möchte! Wir bleiben dran und werden weiter berichten!

Wir über uns:

Das Team "Schaurte Intern" besteht aus ehemaligen und aktiven Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Schaurtestraße. Aus Verbundenheit mit unserer (alten) Schule, die wir nach wie vor schätzen, möchten wir über Fehlentwicklungen berichten, die uns große Sorge bereiten. Wir "Alten" haben noch erlebt, wie sich der alte Schulleiter Burkhard Henkes, den wir sehr schätzten, abgerackert hat, um aus der heruntergewirtschafteten Schaurte wieder etwas zu machen. Er hat auch viele neue, gute Lehrer an die Schaurte geholt, und schlechte abgeschüttelt. Die meisten positiven Errungenschaften der letzten 15 Jahre gehen auf Herrn Henkes zurück, nicht zuletzt der Neubau, der in seiner Amtszeit ausgehandelt und beschlossen wurde. Umso erschrockener sind wir, dass alle diese Errungenschaften von seinem Nachfolger Schritt für Schritt verspielt werden. Gute Lehrer verlassen die Schaurte, schlechte rücken nach und übernehmen teilweise sogar Schlüsselpositionen (was zum Glück - noch - nicht für alle Schlüsselpositionen zutrifft).
Wir wollen wachsam sein - und bleiben, um Fehlentwicklungen an der Schaurtestraße aufzudecken. "Der Fisch stinkt vom Kopf her"; dieses alte Sprichwort bewahrheitet sich im Falle der Schaurtestraße - leider. Möge die Arbeit von "Schaurte Intern" die Verantwortlichen endlich aus ihrem Tiefschlaf rütteln und dazu beitragen, den offenkundig überforderten Schulleiter in den überfälligen (aber nicht verdienten) Vorruhestand zu schicken. Für die Schule wäre es der dringend nötige Neuanfang!
Inzwischen stehen nach dem Besitzerwechsel der Homepage neue Redakteure in dritter Generation hinter dieser Webseite. Von ihnen kommt gelegentlich Neues hinzu, vorzugsweise unter den Rubriken "News" und "Neubau" (wird z. Z. rekonstruiert). Zum Schutz unserer Redakteure vor Repressalien durch die Schulleitung (Derartiges gab es leider schon, daher unsere Vorsicht) verzichten wir auf eine namentliche Nennung und benutzen eine Web-Adresse sowie Server im Ausland. Schließlich sind einige von uns noch auf der Schule und dürften für ihr kritisches Engagement mit erheblichen Nachteilen rechnen; den Gefallen wollen wir dem "Schulleiter" nicht tun! Obwohl einige unserer jüngeren Mitarbeiter noch auf der Schule sind, wachsen sie langsam raus und sind irgendwann weg von der Schule. Interessante Informationen, die in die Webseite einfließen sollen, könnt ihr daher direkt an uns schicken:
 

Kontakt: Mail am Schaurte Intern